Politischer Besuch zum Helmstadter-Weihnachtsmarkt

Zum Helmstadter Weihnchtsmarkt hat traditionell – wie in den vergangenen Jahren – der CDU Gemeindeverband, Herr Dr. Albrecht Schütte, MdL und Frau Elke Brunnemer, MDL a.D. eingeladen.

Der Weihnachtsmarkt wird offiziell am 17.12.2017 um 13 Uhr von Herrn Bürgermeister Jürriens eröffnet.

Alle CDU-Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen, sich bei Glühwein, Gebäck und sonstigen Leckereinen sich weihnachtlich einzustimmen und die Gelegenheit zu nutzen, mit dem Landtagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Info: Veranstalter des Weihnachtsmarktes ist der Heimatverein mit Schirmherr Bürgermeister Wolfgang Jürriens.

Die CDU Mitglieder treffen sich am 17.12.2017 um 12:45 Uhr im Rathausinnenhof

 

 

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Eisenmann: „Alle Schularten haben den gleichen Respekt und die gleiche Wertschätzung verdient“

Herbstempfang des Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte mit der baden-württembergischen Kultusministerin

Zuzenhausen. Dr. Susanne Eisenmann, seit Mai 2016 Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, sprühte förmlich vor Energie während ihrer 45-minütigen Rede auf dem Herbstempfang des Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte (CDU / Wahlkreis Sinsheim), der in dieser Woche in der Häuselgrundhalle Zuzenhausen stattfand.

Am Stau auf der Autobahn, der dafür sorgte, dass sie 20 Minuten zu spät kam, konnte auch sie nichts ändern, hinter dem Rednerpult jedoch wie auch in der Bildungspolitik ist Stillstand eher ein Fremdwort für sie. Tatsächlich stand die Kultusministerin keine Minute still, nahm während ihren engagierten Ausführungen ordentlich Fahrt auf und ihr Publikum mit, arbeitete sich durch alle Schularten und vielfältige bildungspolitische Themen.

„Ich bin hier, um Ihre Erfahrungen und Einschätzungen mitzunehmen“, sagte die 52-jährige Politikerin zu den rund 140 Teilnehmern der Veranstaltung, unter ihnen zahlreiche Rektoren und Schulleiter, Lehrer, Eltern und  Elternbeiratsvorsitzende, Bürgermeister und Gemeinderäte.

Das baden-württembergische Schulsystem habe ein Qualitätsproblem, so die Ministerin, dies sei auch das Ergebnis mehrerer Schulstudien. Früher sei Baden-Württemberg bei der Bildung bundesweit mit an der Spitze gewesen, mittlerweile habe man nur noch einen Platz im Mittelfeld inne.

Von Schuldzuweisungen sah Eisenmann ab, stellte indes fest: „Bildungspolitik geht nicht im Hauruckverfahren, man braucht Ruhe und Verlässlichkeit.“ Die Grundschule sei besonders wichtig: „Auf den Anfang kommt es an.“
Ein besonderes Augenmerk habe sie auf die Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen: „Diese Grundlagen tragen für das ganze Leben.“

„Ich habe die Aufregung nicht verstanden, als ich entschieden habe, dass das gemacht wird, was auch in anderen Bundesländern gemacht wird: Rechtschreibung wird wieder ab Klasse 1 korrigiert“, so die Kultusministerin unter dem starken Beifall ihrer Zuhörer. Lernmethoden wie Schreiben nach Gehör erteilte sie eine klare Absage.

Ausdrücklich lobte Eisenmann die Durchlässigkeit zwischen den Schularten: „Das funktioniert in Baden-Württemberg sehr gut, das ist ein großes Pfund.“

Mit Blick auf die Schüler und das jeweilige unterschiedliche Leistungsvermögen machte die CDU-Politikern deutlich: „Wir dürfen unser Augenmerk nicht nur auf diejenigen richten, die einen besonderen Förderbedarf haben, sondern auch auf die Kinder, die besonders motiviert und begabt sind. Unterforderung und Überforderung wirken sich gleichermaßen aus: Die Schüler sind dann frustriert.“

Weitere Themen waren unter anderem die Grundschulempfehlung, die Unterrichtsversorgung, die Inklusion, die Digitalisierung und Medienerziehung, die Reform der gymnasialen Oberstufe, die Situation der Haupt- und Werkrealschulen, der Realschulen und der 303 Gemeinschaftsschulen im Land. Eisenmann: „Alle Schularten haben den gleichen Respekt und die gleiche Wertschätzung verdient.“

In ihrer derzeitigen Funktion als Präsidentin der Kultusministerkonferenz hat Eisenmann das Thema „Berufliche Bildung“ in den Mittelpunkt gestellt: „Die Anknüpfung an die berufliche Welt muss intensiviert werden. Unsere Jugendlichen haben es verdient, analog zu ihren Ausbildungen Perspektiven angeboten zu bekommen.“

Die Kultusministerin, die ebenso wie Dr. Albrecht Schütte MdL den Lehrern für ihre wichtige Arbeit dankte, abschließend: „Es kann nicht alles in der Schule geleistet werden. Schule ist heute schon der Reparaturbetrieb der Gesellschaft. Die Eltern können wir nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Erziehungsberechtigt heißt auch erziehungsverpflichtet.“

Zu Beginn des Empfangs hatte Zuzenhausens Bürgermeister Dieter Steinbrenner in einem Grußwort die Elsenzgemeinde vorgestellt.

Landtagsabgeordneter Schütte dankte Eisenmann für ihre politische Arbeit: „Sie stellen jeden Tag unter Beweis, dass Ihnen die Bildung am Herzen liegt. Jetzt wird wieder auf mehr Qualität geachtet. Es geht ganz konkret um die Zukunftschancen unserer jungen Menschen.“

Musikalisch ansprechend umrahmt wurde die Veranstaltung vom Kinderchor der HäuselGrundschule und von der Musikgruppe „Heidelberg JazzMen“.

Über eine Stunde nahm sich im Anschluss die Kultusministerin Zeit, ging von Stehtisch zu Stehtisch und stand als Gesprächspartnerin zur Verfügung. (Text/Foto: Matthias Busse)

 

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Gute Bildung: die Grundlage unserer Zukunft

Einladung zum Herbstempfang 2017 mit Ministerin Dr. Susanne Eisenmann und Dr. Albrecht Schütte MdL

Gemeinsam mit dem örtlichen Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte (CDU) freut sich der CDU Gemeindeverband  Helmstadt-Bargen auf Ihren Besuch beim Herbstempfang mit Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann

am 14. November in Zuzenhausen

Unter dem Motto „Gute Bildung: die Grundlage unserer Zukunft“ sind Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Schulträger sowie alle interessierten Personen herzlich eingeladen, gemeinsam mit der Ministerin und dem Landtagsabgeordneten über die Herausforderungen in der Bildungspolitik und der Arbeit in Schulen zu diskutieren.

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr und findet in der Häuselgrundhalle (Häuselgrundweg 15, 74939 Zuzenhausen) statt. Die Ministerin spricht ab 19:00 Uhr. Für ein kleines Rahmenprogramm mit musikalischer Unterhaltung ist gesorgt. Anmeldungen gerne per E-Mail an albrecht.schuette@cdu.landtag-bw.de oder telefonisch unter 0711/2063-8111. Natürlich sind auch kurzfristig Entschlossene herzlich willkommen.

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Wahlhelferfeier als Dankeschön für engagierten Wahlkampf / MdB Dr. Harbarth hatte in das Bürgerhaus Mühlhausen eingeladen / Bericht aus Berlin

Rhein-Neckar / Mühlhausen. Nach 2009 und 2013 gewann Dr. Stephan Harbarth (CDU) auch bei der Bundestagswahl 2017 mit deutlichem Abstand das Direktmandat im Wahlkreis Rhein-Neckar.

Der 45-jährige Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion konnte von den gültigen 154.416 Erststimmen 57.788 Stimmen (37,42 Prozent) auf sich vereinen.

Aktuell hatte Harbarth zu einer Wahlhelferfeier eingeladen. Rund 140 CDU-Mitglieder, unter ihnen auch die beiden Landtagsabgeordneten Karl Klein (Wahlkreis Wiesloch) und Dr. Albrecht Schütte (Wahlkreis Sinsheim), waren in das Bürgerhaus Mühlhausen gekommen, um gemeinsam zu feiern und über den Wahlausgang zu diskutieren.

„Ich bedanke mich bei Ihnen allen für die starke Unterstützung im Wahlkampf. Das war eine tolle Teamleistung. Klar ist: Unsere CDU hat auch schon wesentlich bessere Ergebnisse erzielt. Unser Anspruch und unser Ziel muss es sein, wieder dorthin zu kommen, wo wir früher waren“, so der Parlamentarier kämpferisch.

Die CDU habe durch die Wähler den Regierungsauftrag, es gelte, jetzt das Beste daraus zu machen.

Scharfe Kritik übte Harbarth an der SPD, die sich seiner Ansicht nach wie bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen „auch bei der Bundestagswahl direkt am Wahlabend vom Acker gemacht“ habe.

„In so einer Lage, wie sich unser Land aktuell befindet, müssen alle staatstragenden Parteien bereit sein, miteinander zu sprechen. Wenn die SPD sagt, erst die Partei und dann das Land, dann halte ich das für falsch, das ist nicht in Ordnung.“

„Es wäre für unsere CDU und unsere Emotionen auch einfacher gewesen, nach der Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg in die Opposition zu gehen. Wir hätten auch einfach sagen können: Wir haben keine Lust, als Juniorpartner unter Kretschmann in die Regierung einzutreten. Aber wir haben als Partei auch eine Verantwortung für das Land. Und dass wir diese Verantwortung ernst nehmen, das haben wir in schwieriger Zeit auch gezeigt. Ich hätte dieses Handeln auch von der SPD erwartet und muss jetzt leider sagen: Verantwortungsvolles Handeln sieht anders aus. Die SPD schätzt sich derzeit offenbar selbst als nicht regierungsfähig ein.“

In Berlin werde versucht, jetzt ein „Jamaika-Bündnis“ (CDU, FDP und Grüne) zu schmieden oder in Neuwahlen zu gehen. „Das ist sehr schwierig, denken wir nur an die Bereiche Migration, Asyl und Integration. Mit aller Ernsthaftigkeit wird versucht, dieses Bündnis hinzubekommen. Wenn es am Ende nicht klappt, dann klappt es nicht, aber es ist unsere Aufgabe, dies nach besten Kräften zu versuchen.“ (Text/Foto: Matthias Busse)

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Verabschiedung der CDU Gemeinderätin und CDU Fraktionsvorsitzenden Frau Ursula Dentz-Gattig:

Helmstadt-Bargen (tw-DG) – Bereits der vierte Wechsel im Gemeinderat seit 2014 wurde am vergangenen Montag in Helmstadt vollzogen.

Nach Walter Zota, Thomas Weber, Sören Vollmer wurde nun Ursula Dentz-Gattig aus dem Gremium verabschiedet.

Bürgermeisterstellvertreter Wolfgang Schieck würdigte das Engagement der Rätin, die seit 2009 dem Rat angehörte. In verschiedenen  Ausschüssen und Gremien brachte sie ihren Sachverstand ein und trug zu fundierten Entscheidungen bei. Durch den Wegzug aus Helmstadt entfällt die Grundlage für das Gemeinderatsmandat. Schieck bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei der scheidenden Rätin im Namen des erkrankten Bürgermeisters, der Verwaltung, der Bürgerschaft und des Gemeinderats.

Bild: v.l. Kurt Heger, Ursula Dentz-Gattig, Bürgermeisterstellvertreter Wolfgang Schieck

Foto: Weber

Als Sprecherin der Bürgerinitiative Hochwasserschutz,  DSL- und S-Bahn -Ausbau wurde sie 2009 gewählt führte Ursula Dentz-Gattig in ihrer Abschiedsrede aus.

Durch klares, kritisches und hartnäckiges Nachfragen und mit Geduld und Ausdauer habe sie sich für die Belange der Gemeinde eingesetzt. Oft war sie dabei auch bewusst unbequem für Bürgermeister und Verwaltung und verschaffte ihrer Stimme Gehör. Auch wenn sie ab und an den Eindruck hatte, dass das Wort einer Frau  – in einer Männerdomäne – weniger wog, wurde sie nicht müde, immer wieder nachzuhaken.

Und doch so führte Sie aus: „hätte sie gelernt und akzeptiert,  dass  der ein oder andere Beschluss im Gesamt-Gremium nach dem Zitat der Demokratie von Winston Churchill weichen musste: „Demokratie ist die Notwendigkeit sich gelegentlich den Ansichten der Mehrheit zu beugen oder diese zumindest zu aktzeptieren“.

Im Gremium habe man sich dabei kennen und schätzen gelernt und in der Zwischenzeit hätte die Arbeit Früchte getragen.

Ihr Amt habe sie immer sehr ernst genommen und sich als Fraktionsvorsitzende der CDU auch an Landtags- und Bundestagsabgeordnete gewandt, um Anliegen der Gemeinde voranzubringen. Neben der Gemeinschaftsschule, den Kindergärten, der Sozialstation, der Unterbringung der Vereine  sowie dem Neubau des Bauhofes und des Neubaugebietes „Mühlenaue“ wollte sie zwei Dinge besonders hervorheben:

Der Hochwasserschutz, der nun mit der Erweiterung des Hochwasserbeckens „Zeller Weg“ und dem „Heldebecken“ einen deutlich verbesserten Stand erreicht, sei ihr als Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger Helmstadts sehr wichtig.

Ein weiteres großes Anliegen war der Ausbau der B292 mit den begleitenden Maßnahmen, der nun in den nächsten Jahren voraussichtlich realisiert wird. Besonders freuen würde sie sich, wenn dabei auch weitere Gewerbeflächen entlang der B 292  für die Gemeinde entstehen würden.

Den Antrag auf Ausscheiden aus dem Gemeinderat, welchen Frau Dentz-Gattig am 30.8.2017 aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen gestellt habe, sei ihr nicht leicht gefallen. Letztendlich habe Sie ihn getroffen, da über Ihre persönlichen, familiären Geschehnisse – in einer relativ kleinen Gemeinde wie Helmstadt-Bargen – viel geredet und Unverständnis herrscht. Oft kenne man die Hintergründe nicht und urteilt relativ schnell.

Frau Dentz-Gattig bedankt sich bei den Gemeinderatskollegen/innen sowie der Verwaltung und des Bürgermeisters für die gute und konstruktive Zusammenarbeit und wünscht weiterhin gute Entscheidungen im Gremium sowie eine stetige Weiter-entwicklung der Gemeinde Helmstadt-Bargen zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger.

Das Ausscheiden aus dem Gemeinderat wurde von  Dentz-Gattig unter das Zitat:

„Loslassen kostet weniger Kraft als festhalten. Und dennoch ist es schwer“ gestellt.

Durch die Aufgabe ihres Hauptwohnsitzes aus persönlichen, gesundheitlichen und privaten Gründen   scheidet sie somit  aus dem Gremium aus.

Für Ursula Dentz-Gattig folgt nun Kurt Heger in den Gemeinderat, der 2014 mit 654 Stimmen als Ersatzkandidat gewählt wurde. Nach der Verpflichtung durch Wolfgang Schieck tauschten Frau Dentz-Gattig und Herr  Heger ihre Plätze.

 

 

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